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Albert Knapp


1845 wird Albert Knapp (1798-1864), der ´betende Sänger´ (Hans Lindel), als Nachfolger von Gustav Schwab 1. Pfarrer an der Leonhardskirche, wo er bis zu seinem Tod bleibt. Er verfasste schon früh lateinische und deutsche Gedichte. Durch die Begegnung mit dem gleichaltrigen Ludwig Hofacker widmete er sein Leben dem geistlichen Wort. Er verbrannte zwei Gedichtbände, weil sie nur ´poetisch fromm´ gewesen seien. Er schrieb insgesamt etwa 1200 Gedichte. In seinem ´Evangelischem Liederschatz für Kirche und Haus´ (1837) sammelte er aus annähernd
100 000 Liedern die 3 590 seiner Meinung nach schönsten aus.
Knapp rief am 17. Juni 1837 den ersten Tierschutz-Verein Deutschlands ins Leben.


Albert Knapp
 

Albert Knapp (2)


Knapp wirkte auch am Württembergischen Gesangbuch von 1841 maßgeblich mit und ist auch noch im heutigen Evangelischen Gesangbuch vertreten. Er wurde sogar der ´geistliche Klopstock des 19. Jahrhunderts´ genannt, von einigen Zeitgenossen allerdings auch heftig kritisiert. Schwab mahnte in einem seiner Epigramme: ´keinen gellernden Knapp und keinen knappenden Gellert! Laßt an Seele und Leib jeden, wie Gott ihn erschuf!´


Albert Knapp