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Marie Josenhans


Armenfürsorgerin und Schriftstellerin
14.11.1855 - 23.3.1926

 

1855
Als Tochter aus gutem Hause kommt Marie in der Stuttgarter Olgastrasse 55 zur Welt. Dort verbringt sie ihr ganzes Leben, zusammen mit ihren Schwestern.

 

1891
Aufgerüttelt durch die zunehmende soziale Not in den Häusern der Altstadt, beginnt Marie Josenhans, ehrenamtlich Kinder, Kranke und Alte im Bohnenviertel zu versorgen.
Sie hilft nicht nur selbst: Marie Josenhans trägt wesentlich dazu bei, daß Armenfürsorge als öffentliche Aufgabe erkannt wird.


Marie Josenhans
 

Marie Josenhans im 70. Lebensjahr
 

Marie Josenhans (2)

 

1906
Meine alten Weiblein - unter diesem Titel erscheint das erste Buch von Marie Josenhans. Auf unterhaltsame Weise dokumentiert sie darin ihre Arbeit und regt so die bürgerliche Öffentlichkeit zu Förderung und Unterstützung an. Aufgrund des Erfolgs erscheinen zwei weitere Bände: Originelle Portraits von Frauen und Kindern aus dem Bohnenviertel: Frauenspuren von der Jahrhundertwende.

 

1919
Marie Josenhans wird in den Stuttgarter Gemeinderat gewählt.

 

1922
Als erste Frau wird Marie Josenhans Mitglied des Kirchengemeinderates der Evangelischen Leonhardsgemeinde Stuttgart.

 

1926
Tod durch ein Herzleiden.