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Meditation / Handauflegen

 

Meditationsgruppe

Wir freuen uns über Ihr Interesse für diese Arbeit, die seit 15 Jahren in der Leonhardsgemeinde angeboten wird.

 

Der Ablauf

Um zur Ruhe zu kommen, leitet meine Stimme das Stehen, Sitzen und Liegen an. Wir erleben, dass wir ständig in zwei Welten sind: der voller Gedanken und Gefühle und dem, was unser Körper von alleine spürt (z. B. Bodenkontakt). Dieses Bewusstwerden reicht aus, damit sich der Atem wieder mehr Raum nehmen kann, der Körper sich erholt und der Kopf etwas stiller wird.

 
Zur Meditation

Meditationsformen gibt es unüberschaubar viele. Die hier praktizierte Meditation stammt aus der gleichen Quelle wie die „Entspannung durch Handauflegen“ (Lutz Becker, Berlin). Nach einer kurzen Dehnung der Wirbelsäule stehen oder sitzen wir 20 Minuten, anschließend liegen wir dieselbe Zeit auf dem Boden. Dabei sind wir nicht allein gelassen: Meine Stimme als Leiter übernimmt die Führung für Ablauf und Dauer der Übung. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf das hin, was wir spüren - konkret: den Druck unseres Gewicht auf die Unterlage (Hocker oder Boden), den Gegendruck der Unterlage und die Atembewegung, eventuell auch Verspannungen und

Schmerzen (die auch vom Boden getragen werden). Da wir alle in derselben Position auf derselben Unterlage sind, haben wir alle auch dieselben Kontaktempfindungen zur Unterlage, die ich immer wieder anspreche. Diese Kontaktempfindungen sind genauso einfach da, wie alle Gedanken und Gefühlsregungen, die kommen und gehen. Wir versuchen, beide Lebenswelten einfach wahrzunehmen und zu akzeptieren. Druckempfindung, Atembewegung und die Unterstützung, das Getragen-Werden durch Boden oder Unterlage müssen nicht bewusst, absichtlich gespürt werden, der Körper spürt sie von alleine. Sie werden ständig nebenher erlebt, auch wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit wo ganz anders sind. Auf diese Weise kommen wir zum einen „in unseren Körper hinein“, wir erleben uns körperlicher, ähnlich wie nach Bewegung, Schwimmen oder Gartenarbeit. Zum anderen können wir uns fallen lassen, Hocker und Boden unterstützen und tragen uns spürbar jeden Augenblick. Auch der Atem kommt und geht von alleine. Denken und Fühlen haben dadurch (in der Regel) nicht aufgehört, aber sie sind etwas ruhiger und gelassener geworden. Am Ende der Stunde tauschen wir uns kurz aus, wie es jedem ergangen ist.


Meditation
 

Meditation

Entspannung durch Handauflegen - erfahren und erlernen -

Ich habe diese Arbeit vor über 30 Jahren kennen gelernt und praktiziere sie seit 2005 auch in der Leonhardsgemeinde.

 

Der Ablauf

Berührung ist die älteste Form der Beruhigung und der gegenseitigen Entspannung. Auch in der Bibel finden sich Berichte, in denen Menschen körperliche Unterstützung durch Berühren mit der Hand zu teil wurde. Der Behandler legt seine Hände auf die Knochen der liegenden Person. Besondere Bedeutung haben die Schienbeine und Füße, weil dort die beste Erdung möglich ist. Dieses Kontakt-Spüren bewirkt eine veränderte Energieverteilung im Körper und im Bewusstsein. Man wird ruhiger, der Körper fängt an, sich zu entspannen, das Denken wird langsamer und absichtsloser. Durch das innere Loslassen können sich Körper und Seele erholen. Jeder neue Teilnehmer bzw. Teilnehmerin wird die ersten beiden Treffen nur behandelt, um die Wirkung zu erleben. Ab dem dritten Termin steigt er oder sie in die Übungsgruppe ein, die aus einer Stunde behandelt werden und einer Stunde selbst behandeln (mit Anleitung) besteht.

 

Zum Handauflegen

Rein technisch sieht es so aus, dass der Behandler seine Hände auf diejenigen Körperstellen des Klienten auflegt, an der die Knochen relativ dicht unter der Haut liegen. Besondere Bedeutung haben die Schienbeine und Füße, weil dort am besten Erdung geschehen kann.

Das Handgewicht des Behandlers liegt dabei auf der hochsensiblen Knochenhaut des Klienten auf. Wie empfindsam die Knochenhaut ist, merkt man auch daran, dass nirgends ein Anstoßen so weh tut, als wenn es direkt auf den Knochen geht, beispielsweise das Schienbein. Dieses Kontakt-Spüren ermöglicht eine andere Energieverteilung im Körper und im Bewusstsein. Die Veränderung der Energieverteilung veranschaulicht durch das Bild eines Hauses: Normalerweise wird der Großteil unserer Energie im hell erleuchteten „Oberstüblein“ verbraucht. Die Stockwerke drunter müssen mit mäßiger Beleuchtung zufrieden sein. Durch die aufgelegten Hände wird dem Oberstüblein (des Denkens, Fühlens und Wollens) die Energiezufuhr etwas gedrosselt, die anderen Etagen erhalten mehr davon und können damit besser funktionieren. (Dass Denken und Wollen im Oberstüblein geschehen, ist offensichtlich. Gefühle sind ihrem Ursprung nach körpernah, inszeniert werden sie aber auch in unserem Egobewusstsein.) Der Behandler will beim Handauflegen keine Energie weitergeben oder „Kanal“ für irgendwelche Energieströme sein, sondern übt sich einfach darin, möglichst absichtslos die Hände auf- oder besser abzulegen.


Handauflegen
 

Für den Klienten ist das oft eine kurze Zeit erstmal langweilig. Dann aber passiert etwas, was teilweise mit dem langsamen Einströmen eines (milden) Narkosemittels vergleichbar ist: Man wird ruhiger, der Körper fängt an, sich zu entspannen, das Denken wird langsamer und unkontrollierter, kippt manchmal in ein ungesteuertes Phantasieren oder kurzes Träumen hinüber. Nicht wenige Klienten schlafen auch für kürzere oder längere Zeit ein. Hinterher ist man „runter gekommen“ (aus übersteigerter Bewusstseinsaktivität) und fühlt sich in jedem Fall besser als vorher. Körperliche Auswirkungen der Behandlung können sein: entspannte Müdigkeit oder aber auch Erfrischung, eine fühl- und sichtbare geringere Körperanspannung, häufig zumindest in der nächsten Nacht ein besserer Schlaf u. a. Die Veränderungen im Kopf und im Körper sind dabei nicht absichtlich gelernt oder suggeriert, sondern entstehen spontan.

 
Weitere Angaben
 

Meditation

Wöchentlich, mittwochs 19.00 bis 20.00 Uhr.

Teilnahme jederzeit nach Voranmeldung möglich.

Kostenbeitrag ist 6 € pro Termin (Ermäßigung möglich).

 

Handauflegen

Übungsgruppe vierzehntägig, freitags 17.00 bis 19.00 Uhr.

Einstieg jederzeit nach Voranmeldung möglich.

Kostenbeitrag ist 13 € pro Termin (Ermäßigung möglich).


Kontakt

Wilfried Eißler

Tel.: 0711 8567574

E-Mail: wilfriedeissler@web.de

 

 

 


Wilfried Eißler